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Verleihung des Hermann-Spier-Preises an Auszubildende der BbS "Eike von Repgow"

spier171Anlässlich der Tage der jüdischen Kultur und Geschichte verlieh der Förderverein „Neue Synagoge Magdeburg“ e. V. am 6. November zum dritten Male den Hermann-Spier-Preis. Ausgezeichnet wurden durch den Vorstand des Vereins eine Schülerin der Schule des Zweiten Bildungsweges mit dem 1. und die Auszubilden der Klassen IT15 und KBM14 d der BbS „Eike von Repgow“ mit je einem 2. Preis.

Wie Frau Waltraut Zachhuber in ihrer Laudatio würdigte, beschäftigten sich die ausgezeichneten Arbeiten mit Magdeburger jüdischen Familien, die in der Nazizeit verfolgt und ermordet worden waren. An diese Menschen erinnern durch Spendenaktionen der Schüler finanzierte und vor ihrem jeweiligen letzten Magdeburger Wohnort verlegte Stolpersteine. Die Auszubildenden der BbS „Eike von Repgow“ erforschten Leben und Schicksal der Familie Perlstein sowie des jüdischen Kaufmanns und Bankiers Philipp Schmulewitz und seiner Angehörigen zur Zeit des Nationalsozialismus. Ihre Ergebnisse ordneten sie in den historischen Kontext und die Themen der Zeit ein.

spier172Die Auszubildenden der KBM 14 d fanden über ihre Recherchen auch den persönlichen Kontakt zu Angehörigen. Dadurch erhielten sie einen unmittelbaren Eindruck davon, was es für diese Familienmitglieder bedeutet, dass sich junge Menschen in Deutschland mit dem Schicksal ihrer Familie auseinandersetzen. Bewegende Momente der Feierstunde zur Preisverleihung waren die Präsentationen der Schüler vor den anwesenden Gästen - Schulleitung, Lehrer und Schüler sowie Mitglieder des Vereins "Neue Synagoge Magdeburg".

 

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